Daten und Datenschutz · Version
Daten & Datenschutz
Bei Abweichungen ist die englische Fassung maßgeblich.
Datum: . Betreiber: PatchFirst (Betreiberangaben werden vor Freischaltung der Zahlungen veröffentlicht). Fragen zu Daten und Löschanfragen: [email protected].
Die Registrierung bei PatchFirst erfordert weder Name noch E-Mail-Adresse oder Telefonnummer: Wählen Sie einen erfundenen Benutzernamen ohne personenbezogene Daten. Geben Sie Zahlungsdaten auf der Zahlungsseite des gewählten Anbieters ein. Anfragen an den Betreiber können Informationen im Schriftverkehr offenlegen, wie unten erläutert. Weder die Anonymisierung des technischen Inventars noch Verschlüsselung versprechen absolute Anonymität.
1. Vor der Übermittlung: auf Ihrem Server
Der Agent erfasst ein technisches Inventar und anonymisiert es auf dem Server des Eigentümers. Hostnamen werden zu UUIDs, Adressen zu einem Kennzeichen für öffentliche Adressen. Pfade, private Images und andere identifizierende Werte werden mithilfe des Geheimnisses des Eigentümers zu HMAC-Kennungen. Portnummern werden nie übertragen, nur Diensttyp und öffentliche Erreichbarkeit. Eine Prüfung auf Adressen, Pfade und vom Eigentümer festgelegte Identitätswörter kann die Übermittlung bei erkanntem Datenleck stoppen.
Das senkt das Risiko, garantiert jedoch nicht, dass eine ungewöhnliche Kombination von Paketen und Versionen unerkennbar bleibt. Prüfen Sie vor der Übermittlung die Probelauf-Ausgabe oder das JSON, konfigurieren Sie Identitätswörter und nehmen Sie keine Geheimnisse in das Inventar auf.
2. Während der Analyse: PatchFirst sieht den Stack
Der Dienst erhält anonymisierte Angaben: Betriebssystem und Kernel, Pakete und Versionen, erkannte Produkte und Images, Prozess, Diensttyp und Erreichbarkeitshinweise sowie technische UUIDs und Kennungen. PatchFirst kann diese Angaben während der Analyse lesen. Es gleicht das Inventar mit CVEs, Ausnutzungsfeeds und Supportlaufzeiten ab und berechnet Befunde, Bewertung und Prioritäten.
OSV-Abfragen können Paketnamen, Versionen und das Distributionsökosystem enthalten; andere Quellen werden überwiegend als Feeds heruntergeladen. Das Verzeichnis echter Namen und das Namenspasswort sind zum Abgleich unnötig und werden diesen Quellen nicht übermittelt.
3. In der Datenbank: anonymisiertes Inventar und Ihre Namenswahl
Anonymisierte Inventare und Berichte der Überwachung werden lesbar in PostgreSQL gespeichert. Der Dienst liest und durchsucht sie mit SQL, um Befunde bei geänderten Schwachstelleninformationen neu zu berechnen. Sie sind nicht mit einem Bestandsschlüssel verschlüsselt: Eine Datenbankkopie legt den anonymisierten technischen Stack, UUIDs, Kennungen und Aktualisierungszeitpunkte offen.
Backups werden mit age und einem separaten öffentlichen Empfängerschlüssel verschlüsselt; der private Schlüssel liegt nicht auf dem Server, der ein Backup daher nicht entschlüsseln kann. Die Festplattenverschlüsselung richtet der Betreiber auf dem Host außerhalb des PatchFirst-Codes ein. Dieser Schutz verbirgt Daten nicht vor dem laufenden Dienst.
Namensverschlüsselung ist standardmäßig deaktiviert. Der Agent sendet weder den echten Hostnamen noch ein Namensverzeichnis. Sie können Namen ungesetzt lassen oder einen Alias mit bis zu 64 Zeichen ohne Steuerzeichen wählen: Er wird offen in PostgreSQL gespeichert und ist für den Dienst und jeden Inhaber einer Datenbankkopie lesbar. Geben Sie keine Domain, IP-Adresse, Firmen- oder Kundennamen ein; verwenden Sie einen Alias wie web-1. Aktivieren Sie die Verschlüsselung im Benutzerkonto mit einem separaten Namenspasswort. Ihr Browser verschiebt bestehende Namen in ein verschlüsseltes Verzeichnis; die offenen Kopien werden dabei im selben Vorgang aus dem Dienst gelöscht. Aktualisieren Sie danach Agentenkonfigurationen, damit Namen mit dem neuen Schlüssel gesendet werden.
Bei aktivierter Namensverschlüsselung wird das Verzeichnis „Kennung → echter Name“ separat auf Eigentümerseite mit einem Anzeigeschlüssel verschlüsselt (AES-GCM, sealbox-Format). PatchFirst besitzt diesen Schlüssel nicht; Namen werden im Browser oder Client des Eigentümers geöffnet. Das separate Namenspasswort unterscheidet sich vom Anmeldepasswort und wird nie an den Dienst gesendet. Bei Verlust kann der Server alte Namen nicht wiederherstellen.
Der anonymisierte Stack steht dem Dienst bei Speicherung und Analyse zur Verfügung. Backup- und Festplattenverschlüsselung verbergen ihn nicht vor dem laufenden Dienst. Ein kompromittiertes Eigentümergerät oder ein kompromittierter Browser kann Namen und Schlüssel offenlegen; eine ungewöhnliche Versionskombination kann einen Server identifizieren.
4. Netzwerk, Konto und Browser
Die Webhook-Empfänger-URL wird zusammen mit dem Serverbestand im Klartext gespeichert und kann Ihr Unternehmen identifizieren. Verwenden Sie eine Adresse ohne erkennbare Domain, etwa einen Proxy oder Webhook-Empfangsdienst. Das Webhook-Signaturgeheimnis wird mit einem für einen separaten Zweck aus dem Dienst-Pepper abgeleiteten Schlüssel verschlüsselt gespeichert. Der Dienst entschlüsselt es zum Signieren von Zustellungen. Der Empfänger erhält ausgewählte Ereignisse, Server-UUID, gegebenenfalls offenen Alias und kurze Befunddetails; Inventare und verschlüsselte Namen sind ausgeschlossen. Das Zustellprotokoll speichert Zeitpunkt, Ereignistyp und Ergebnis ohne Antwortinhalt des Empfängers.
Die Verbindungs-IP wird ausschließlich im Arbeitsspeicher für Ratenbegrenzung und Schutz vor Passwortangriffen verwendet und nie auf Datenträger gespeichert. Caddy führt kein Zugriffsprotokoll; API- und Fehlerprotokolle enthalten weder IP-Adressen noch User-Agent-Werte. Der Dienst bewahrt weder Anfrageheader noch vollständige Anfrage-URLs auf. Der Netzwerkanbieter verarbeitet Verbindungen nach eigenen Regeln.
Zum Schutz des öffentlichen Zählers kostenloser Prüfungen speichert die Datenbank einen HMAC der Adresse mit geheimem Dienst-Salt und den Zeitpunkt der letzten gezählten abgeschlossenen Prüfung. So wird auch nach Neustarts höchstens eine Prüfung pro Adresse in 60 Sekunden gezählt. Die Adresse selbst wird nicht gespeichert; abgelaufene HMAC-Datensätze werden bei der nächsten gezählten Prüfung gelöscht. Der Gesamtzähler bleibt nach Berichtslöschung erhalten.
Konten verwenden Benutzername und Passwort zur Anmeldung. Die Datenbank speichert nur einen HMAC-SHA256 des Benutzernamens mit geheimem Pepper in einer separaten Datei außerhalb der Datenbank. Es gibt weder eine Klartext- noch eine verschlüsselte Kopie des Benutzernamens. Anmeldepasswörter werden als starke, gesalzene scrypt-Hashes gespeichert, nie im Klartext. Für den Wiederherstellungscode wird nur ein Prüfwert gespeichert, nicht der Code selbst. Er stellt den Anmeldezugang wieder her und entschlüsselt weder Inventare noch Namen. Der Dienst speichert Sitzungen, die akzeptierte Bedingungsversion, Kontingente und Zugangszeiträume.
Zahlungen aus der Übersicht öffnen die Zahlungsseite von Paddle, YooKassa oder CoinsSend. PatchFirst sendet eine zufällige, nicht sprechende Bestellnummer und Zahlungsparameter: Betrag und Währung. Es sendet keine Benutzernamen, Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Anschriften, IP-Adressen oder Kartendaten an den Anbieter. Zahlungsdatensätze enthalten nur Bestellnummer, Betrag, Währung, Status, Zeitpunkt und irreversible Hashes externer Käuferkennungen mit einem Dienstgeheimnis. Dies sind pseudonyme Daten: Die Hashes dienen ausschließlich der Verhinderung von Bonusmissbrauch. Bei Kartenzahlungen über Paddle und YooKassa wird eine Zahlerkennung abgeleitet. CoinsSend liefert keine Zahlerkennung; für Kryptowährungszahlungen wird kein solcher Hash gespeichert. Anbieter-Webhooks können zusätzliche Zahlerdaten enthalten: Sie existieren nur im Arbeitsspeicher zur Authentifizierung und Ereignisverarbeitung, werden weder in der Datenbank gespeichert noch protokolliert. Rohe Webhooks, Zahlungs-API-Antworten und Zahlungszugangsdaten werden auch bei Fehlern weder gespeichert noch protokolliert.
Paddle und YooKassa sind eigenständige Verantwortliche für Zahlungsdaten: Ihre eigenen Bedingungen regeln Zahlungsabwicklung, Prüfungen, Belege, Erstattungen und Rückbuchungen. Lesen Sie die Datenschutzerklärung von Paddle und die Datenschutzerklärung von YooMoney / YooKassa. Paddle handelt als Vertragshändler (Merchant of Record) und übernimmt anwendbare Umsatzsteuern. Der russische Verkäufer für YooKassa-Zahlungen ist ein Einzelunternehmer; seine fehlenden Angaben müssen in den Nutzungsbedingungen vor Freischaltung der Zahlungen ergänzt werden. Fordert die Plattform E-Mail-Adresse oder Telefonnummer für elektronische Belege nach dem russischen Bundesgesetz Nr. 54-FZ an, werden diese Kontakte PatchFirst nicht zur Speicherung übermittelt.
CoinsSend ist ein verwahrender Kryptowährungsdienst und eigenständiger Verantwortlicher für Zahlungsdaten. Aus der Bestellung übermittelt PatchFirst CoinsSend ausschließlich die nicht sprechende Bestellnummer und den USD-Betrag, ohne Benutzername oder Zahlerangaben; Gebühren- und Rückkehreinstellungen enthalten keine Zahlerdaten. Auf der Zahlungsseite erhält CoinsSend selbst technische Browserangaben und Kryptowährungstransaktionsdaten nach seiner Datenschutzerklärung. Geldwäscheprüfungen führt CoinsSend nach seiner Geldwäscherichtlinie durch: Es kann zusätzliche Angaben anfordern oder Zahlungen verzögern. Eingänge auf dem Händlerguthaben werden 24 Stunden zurückgehalten. Öffentliche Blockchain-Einträge werden beim Löschen eines PatchFirst-Kontos nicht entfernt.
Ihr Browser kann das gewählte Design und Zugangsdaten der Oberfläche behalten. Ein Sitzungscookie ermöglicht die Anmeldung; die ältere Oberfläche speichert ihren Zugangsschlüssel lokal. Das URL-Fragment nach # wird im HTTP-Aufruf nicht an den Server übertragen, doch jeder mit dem vollständigen Link kann an dessen Geheimnisse gelangen. Öffentliche Seiten verwenden keine fremden Schriftarten, Werbetracker oder externe Analysedienste.
Einladungsbonus-Verknüpfungen speichern nur nicht sprechende Kennungen von einladendem und eingeladenem Konto, ohne E-Mail-Adressen oder Namen. Das Buchungsjournal erfasst Gutschrift, Einlösung, Verfall und Rücknahme von Servermonaten; ein ausgewählter Server wird über seine technische UUID identifiziert.
5. Nutzung technischer Daten
Anonymisierter technischer Stack und Betriebsdaten ermöglichen die angeforderten Prüfungen und Überwachung, Konten, Zahlungsabrechnung und Missbrauchsverhinderung. Der Dienst und seine Quellen verarbeiten technische Daten nur im oben beschriebenen Umfang. Inventarverkauf oder Werbenutzung gehören nicht zu den Dienstzwecken.
Eine Anfrage an [email protected] legt dem Betreiber Ihre Absenderadresse und mitgeteilte Informationen offen. Wir verwenden diese Angaben zur Beantwortung. Der Betreiber löscht Korrespondenz und Anhänge aus Arbeitskopien unter seiner Kontrolle innerhalb von 30 Tagen nach Erledigung, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht; Backups folgen ihrem Bereinigungszyklus. Bei technischen Fragen genügen Konto- oder Bestellkennung und eine Beschreibung ohne Geheimnisse; senden Sie keine unnötigen personenbezogenen Daten, Passwörter oder vollständigen Zahlungsdaten.
6. Aufbewahrung und Löschung
Der Betreiber kann die Löschung nicht mehr aktualisierter Überwachungsobjekte konfigurieren; standardmäßig gelten 180 Tage. Leere Serverbestände werden nach einer Woche entfernt. Eine kostenlose Prüfung lässt sich mit einem Befehl ausführen. Ihr Bericht bleibt 7 Tage per Link verfügbar und ist mit dem Berichtsschlüssel verschlüsselt. Dieser steht im URL-Fragment nach # und wird im HTTP-Aufruf nicht an den Server gesendet; zum Öffnen übergibt ihn der Browser in einem Header an die API. Dies sind technische Bereinigungsfristen, keine Zusage zur Wiederherstellung gelöschter Daten.
Sie können Server löschen und die Löschung Ihres Kontos und zugehöriger technischer Daten verlangen. Deaktivieren Sie den Agenten, damit er keine Daten erneut übermittelt. Die sofortige Löschung sämtlicher Backups wird nicht zugesagt; fragen Sie den Betreiber nach der Backupbereinigung.
Bestellungen, diese Hashes und die Verknüpfung zwischen einladendem und eingeladenem Konto bleiben nach Kontolöschung ohne Benutzername oder Kontodaten zur Zahlungs- und Erstattungsabrechnung erhalten.
7. Ihre Anfragen und der Geltungsbereich dieser Hinweise
Fragen zu technischen Daten und Löschanfragen richten Sie an [email protected]. Zum Kontoschutz kann der Betreiber einen Zugangsnachweis verlangen, ohne Name oder Ausweisdokumente anzufordern. Anwendbare gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
Betreiberangaben, anwendbares Recht und Gerichtsstand: PatchFirst (Betreiberangaben werden vor Freischaltung der Zahlungen veröffentlicht); wird zusammen mit den Betreiberangaben genannt. Änderungen erhalten ein neues Datum. Zugehörige Dokumente: Nutzungsbedingungen und die Richtlinie zur zulässigen Nutzung.